Extremismus konsequenter bekämpfen

04.01.2010

Die Anzahl linksextremistischer Delikte ist im vergangenen Jahr 2009 besorgniserregend gestiegen, resümiert die Junge Union. Ihr aus Hessen stammender stellv. Bundesvorsitzender, Jörg Rotter, zieht daher das Fazit: "Der Linksextremismus und seine strafbaren und gewalttätigen Auswüchse müssen ebenso hart verfolgt werden wie der Rechtsextremismus und dürfen keinesfalls länger mit heimlicher Sympathie in öffentlichen Institutionen oder demokratischen Parteien rechnen."

Während die Straftaten aus dem linksextremen Milieu um 40 Prozent zu 2008 gestiegen sind, sind es sogar 50 Prozent mehr Gewalttaten. Außerdem gab es 2009 im Gegensatz zum Vorjahr mehrere Tötungsversuche. Besonders besorgniserregend sind die Angriffe auf Polizeibeamte. So haben Mitglieder der linksextremen Szene Anfang Dezember eine Polizeiwache in Hamburg attackiert.

Rotter fordert daher, "dem politischen Extremismus durch Aufklärung, gesellschaftliches Engagement und politische Partizipation besonders bei jungen Menschen" den Boden zu entziehen. "Entscheidend ist es", so der stellv. Bundesvorsitzende, "in der Schule, in Vereinen, Kirchen, Parteien und in den Familien ein positives Bild unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und ihrer vielfältigen Mitwirkungsmöglichkeiten zu vermitteln".

Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben sei die beste Vorbeugung gegen Radikalisierung und Extremismus.

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