27.02.2010
In einer gemeinsamen Erklärung von Junger Union und der Schüler Union in Hessen bekräftigen beide Organisationen das Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem.
Anlässlich des kürzlich vorgestellten Modelles einer Mittelstufe erklären Bastian Kempf, Referent im Landesvorstand der JU für Bildung, und Christopher Lipp, Landesvorsitzender der Schüler Union: "Die individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers muss gewährleistet sein, egal in welchem System."
Allerdings müsse das öffentliche Bild zur Hauptschule verbessert werden, vor allem durch eine Anhebung der Qualität von Bildung und Ausbildung. Kempf und Lipp: "Durch eine intensive Kooperation von Schulen und Ausbildungsbetrieben sowie einer festen Verankerung von beruflicher Praxis im Schulalltag können den Schülern gute Perspektiven eröffnet und die Quote von Schulabgängern ohne Schulabschluss verringert werden."
Junge Union und Schüler Union halten nach wie vor an der Hauptschule als wichtiger Bestandteil des Schulsystems fest. Eine Abschaffung stelle keine Alternative dar und verkenne die erfolgreichen Fortschritte, die beispielsweise mit dem SchuB-Programm (Lernen in Schule und Betrieb) in den letzten Jahren an den hessischen Hauptschulen erreicht wurden.
Auf Zustimmung sorgt bei beiden Politikern der Ansatz des neuen Mittelstufen-Modelles, die Praxis- und Berufsorientierung fest zu verankern: "Durch eine grundlegende Allgemeinbildung und eine praxisbezogene fachliche Bildung wird die Qualität der Schulabschlüsse erheblich verbessert und damit auch die Berufschancen deutlich vergrößert."
Auch die angestrebte Verzahnung allgemeinbildender Schulen mit berufsbildenden Schulen wird von Junger Union und Schüler Union als entscheidender Schritt zur Verbesserung der Qualität und Akzeptanz des Hauptschulabschlusses begrüßt.
"Eine gute Durchlässigkeit zwischen den Schulformen muss auch in Zukunft gewährleistet sein, um den Schülern alle Möglichkeiten für eine schulische Laufbahn offen zu halten", halten Kempf und Lipp abschließend fest. "Auch wenn mit der neuen Mittelstufenschule zusätzlich ein neuer Schultyp im bestehenden Schulsystem installiert wurde müssen die Profile der Haupt- und Realschule weiterhin gut erkennbar sein und gestärkt werden"

























