Entschieden gegen Extremismus von links und rechts vorgehen!

31.03.2010

Unberuhigende Zahlen: Wie die Statistik des Bundesministeriums des Inneren ergeben hat, sind die politisch motivierten Taten aus dem links- und rechtsextremen Spektrum im Jahr 2009 stark angestiegen. Das Ministerium zählte alleine 34.000 Straf- und 3.000 Gewaltdelikte. Die Gewalt Linksextremer ist um 40 Prozent auf nunmehr 9.375 Straftaten gestiegen - und nähert sich damit den Gewalttaten Rechtsextremer an, die auf 19.468 Taten (leichter Rückgang) beziffert werden.

"Angesichts dieser Zahlen wird deutlich, dass alle demokratischen Kräfte dieser extremistischen Bedrohung vom linken und rechten Rand entschieden entgegentreten müssen", fordert Jörg Rotter, stellv. Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands aus Hessen. Der Beschluss des Bundesverbandes "Politischen Extremismus bekämpfen! Unser Engagement für Demokratie" könnte dabei ein Wegweiser sein. Mit "Konsequenz und Härte" müsse gegen links- und rechtsextremistische Gewalt vorgegangen werden.

Rotter: "Die Junge Union Deutschlands begrüßt daher ausdrücklich, dass Bundesfamilienministerin Kristina Schröder erstmals Mittel zur Bekämpfung von Linksextremismus und Islamismus zur Verfügung stellt."

Durch Aufklärung, Förderung des gesellschaftlichen Engagements und Stärkung der politischen Partizipation besonders junger Menschen müsse auch in Zukunft präventiv vorgegangen werden, so Jörg Rotter.

"In der Schule, in Vereinen, Kirchen, Parteien, politischen Jugendorganisationen und in Familien muss daher ein positives Bild unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und ihrer vielfältigen Entfaltungsmöglichkeiten vermittelt werden", sagt der aus dem Kreisverband Maingau stammende stellv. Bundesvorsitzende. "Auch die Ächtung von Gewalt und ein Ende der noch immer verbreiteten Verharmlosung gerade des Linksextremismus sind notwendig, um Radikalisierungstendenzen in unserer Gesellschaft erfolgreich vorzubeugen."

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