Karlheinz Weimar kündigt politischen Rückzug an

16.07.2010

Nach gut 15-jähriger Ministertätigkeit hat Karlheinz Weimar, hessischer Finanzminister, heute seinen politischen Rückzug angekündigt. Er wolle dem neuem Kabinett nicht mehr angehören. Er möchte "den Platz neuen und jüngeren Kräften frei machen". Als Landtagsabgeordneter bleibt Weimar der CDU jedoch erhalten.

Die hessische JU bedauert den Rückzug Weimars außerordentlich. "Karlheinz Weimar hat immer ein offenes Ohr für die Belange der jungen Generation gezeigt", sagt Ingmar Jung, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen. "Ohne sein großes Engagement und die mitunter harten Einsparungen stünde Hessen heute wesentlich schlechter da."

Es wäre der Wunsch der JU gewesen, dass er seine erfolgreiche Arbeit fortsetze. "Wir sind ihm außerordentlich dankbar, dass er vor seinem Rückzug den Weg für eine Volksabstimmung über die Einführung des Neuverschuldungsverbots in der Hessischen Verfassung geebnet hat", so Jung.

Großes Bedauern zeigten auch die Partei- und Fraktionsführung der CDU Hessen. Volker Bouffier, CDU-Landesvorsitzender: "Mich verbindet seit vielen Jahren eine persönliche und politische Freundschaft mit Karlheinz Weimar und ich habe großen Respekt vor seinen Leistungen." Fraktionsvorsitzender Christean Wagner freut sich, dass Weimar als Abgeordneter weiterhin seinen Sachverstand einbringen kann: "Es ist wichtig, dass wir als Fraktion in dem richtigen Verhältnis zwischen Erfahrung und neuen Impulsen in die Zukunft gehen."

Weimar war von 1972 bis 1975 Kreisvorsitzender der Jungen Union Limburg-Weilburg, wo er seit 1974 im Kreistag sitzt. Im Landtag ist Weimar seit 1978.

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