
Die Lösung des Energieproblems ist für die Junge Union Hessen eine zentrale politische Herausforderung.
Es bedarf eines sinnvollen Energiemixes, der gleichzeitig wirtschaftlich, umweltverträglich und versorgungssicher ist. Daher spricht sich die Junge Union für einen Ausbau der Solar- und Biomasseenergie in Hessen aus. Ebenso muss die Einführung von Energiespeicherungsmöglichkeiten ausgebaut und deren Forschung noch deutlicher unterstützt werden. Diese Bereiche müssen weiter erforscht und gefördert werden, um eine effiziente Stromproduktion und -versorgung zu ermöglichen. Die Junge Union Hessen spricht sich gegen die Ausweitung von Windkraftstandorten in Hessen, aber ausdrücklich für Repowering, also den Austausch bestehender Anlagen durch effizientere und leistungsfähigere Windräder, aus.
Die Kernenergie muss als Übergangstechnologie bestehen bleiben. Allerdings steht hierbei die Sicherheit der Kraftwerke an erster Stelle. Darüber hinaus ist das Problem der Endlagerung zwingend zu lösen.
Die Junge Union Hessen setzt sich außerdem für Energieeinsparungen in Form von effizienteren Geräten sowie der Gebäudedämmung ein. Auch ein Hinwirken auf ein energieschonendes Verhalten des einzelnen Bürgers aber auch als Teil des Unterrichts an Schulen wird von der Jungen Union Hessen nachdrücklich unterstützt.
Zudem spricht sich die Junge Union Hessen für eine Abkehr von Öl und Gas als leitende Heizungsenergieträger aus. Vielmehr sollen Alternativen wie Erdwärme, Holz oder Biogas zum Tragen kommen.
Im Verkehrssektor besteht großes Einsparpotenzial durch alternative Antriebstechnologien. Ebenso lässt sich der Kraftstoffverbrauch durch Effizienzsteigerung der Fahrzeuge weiter senken. Eine Verlagerung des Gütertransports auf Schienen mindert zusätzlich den Energiebedarf im Verkehrssektor.
"Saubere Energie für Hessens Zukunft"
Beschluss der Kreisvorstandskonferenz der Jungen Union Hessen am 27. / 28. Februar 2010 in Wetzlar.
Download: Energiepapier (PDF)
























