
Die hessische Landesregierung gibt so viel Geld für Bildung aus, wie noch nie zuvor. Die Junge Union Hessen setzt sich dafür ein, dass auch weiterhin bei den Schulen keine Gelder gekürzt werden.
Keine Reduzierung der Personalstellen trotz zurückgehender Schülerzahlen. Gerade mit Blick auf die anstehende Pensionierungswelle bei den hessischen Lehrern darf hier nicht gekürzt werden. Die Stellen werden für Förderstunden und Betreuungsangebote gebraucht.
Die Selbstverantwortung der einzelnen Schulen soll erweitert werden, unser Ziel ist mehr Freiraum in der "eigenverantwortlichen Schule".
Gymnasien, Real- und Hauptschulen müssen erhalten werden. Jede Schulform für sich braucht ein eigenständiges Profil, das den Schülern gerecht wird und sie bestmöglich fördert.
Die Durchlässigkeit des Schulsystems soll verbessert werden, dazu gehören Aufstiegs- und Anschlussmöglichkeiten zwischen den Bildungsgängen. Schüler haben unterschiedliche Fähigkeiten, wir brauchen daher mehr individuelle Förderung.
"SchuB" Klassen machen vielerorts bereits jetzt Hauptschüler fit für die Berufsausbildung. Diese erfolgreiche Kombination von Schule und Betrieb soll an allen Hauptschulen angeboten werden.
Die Einführung des Abiturs nach zwölf Schuljahren ist folgerichtig, weil die hessischen Schüler sonst einen gravierenden Nachteil gegenüber Schülern aus den anderen Bundesländern hätten. Dennoch hat unsere Landesregierung für die kooperativen Gesamtschulen die Wahlfreiheit geschaffen, zwischen dem Abitur nach zwölf und dreizehn Jahren zu entscheiden. G8 ist also kein "Muss".
Wir setzen uns dafür ein, dass bei der Aufstellung der Lehrpläne der verkürzten Gymnasialzeit mehr Rechnung getragen wird als bisher. Die Lehrpläne müssen entschlackt werden, der Stellenwert des hessischen Abiturs darf hierbei aber nicht leiden.
Proteste für ein besseres Bildungssystem sind in der Grundsache in Ordnung. Sofern sie in einem vertretbaren Rahmen ablaufen sind sie sogar ein geschütztes Grundrecht, das auch die Junge Union verteidigt. Sicher gibt es auch Dinge, die an unseren Schulen und Universitäten verbessert werden müssen.
Wenn jedoch legitime Anliegen von Schülern und Studierenden missbraucht werden, um links gerichtete Ziele zu verfolgen und eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen, kritisieren wir das scharf. Das hat mit konstruktiver Kritik an unserem Bildungssystem nichts zu tun.
























