Anlässlich der jüngsten Diskussionen über den Ausbau der A49 bekannt sich die Junge Union Hessen deutlich zum wichtigsten Verkehrsprojekt Mittelhessens. „Der Ausbau der A49 wurde auf demokratischem Weg beschlossen und die Pläne durch alle Instanzen geprüft. Das Projekt ist ein Lückenschluss, der mehrere Regionen Hessens verbindet und dringend notwendige Entlastungen für die Bundesstraßen und Ortschaften bringt. Der Ausbau muss daher nun begonnen und planmäßig abgeschlossen werden“, fordert Sebastian Sommer, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen. Von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) fordert die JU ein klares Bekenntnis. „Im Spannungsfeld zwischen Regierungshandeln und Besänftigung der eigenen Parteijugend sollte Al-Wazir zum Wohle Hessens handeln und den Ausbau entschlossen vorantreiben“, so Sommer weiter.

Von der Forderung der Grünen Jugend, sämtliche Autobahnprojekte in Deutschland mit sofortiger Wirkung zu stoppen, zeigt sich Hessens größte politische Jugendorganisation wenig überrascht. „Die Forderungen der Grünen Jugend sind ideologiegetrieben und realitätsfremd. Umweltschutz und Infrastruktur werden gegeneinander ausgespielt, demokratische Entscheidungen infrage gestellt und sinnvolle Projekte verzögert und torpediert“, kritisiert der JU-Landesvorsitzende. Abschließend fordert die Junge Union Hessen eine Räumung des Dannenröder Walds und einen zügigen Beginn der Bauarbeiten.

Entsetzt zeigte sich der CDU-Nachwuchs darüber, wie sich die Grüne Jugend mit den Protesten im Dannenröder Forst solidarisieren. „Die Grüne Jugend solidarisiert sich mit Feinden des Rechtsstaats und stellt sich über den jahrzehntelangen Planungsprozess für die A 49“, kommentiert Sebastian Willsch, Referent für Infrastruktur, Energie und Wohnungsbau der JU Hessen, deren jüngste Einlassungen. In unserem demokratischen Rechtsstaat könne jeder seine Interessen einbringen und dürfe seine Meinung äußern. „Wenn dann nach Abwägung aller Belange auf demokratischem Wege eine Entscheidung getroffen ist, müssen auch diejenigen das selbstverständlich akzeptieren, die dagegen sind. Wir fordern deshalb die umgehende Räumung der A 49-Trasse. Dabei stellen wir uns ausdrücklich hinter unsere Polizistinnen und Polizisten, die das Recht unter Einsatz ihrer Gesundheit und unter dem enormen psychischen Druck dieser sogenannten Aktivisten durchsetzen“, so Willsch abschließend.

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Ansprechpartner

Sebastian Sommer

Landesvorsitzender

sebastian.sommer@ju-hessen.de

Sebastian Willsch

Infrastruktur, Wohnungsbau und Energie

sebastian.willsch@ju-hessen.de