Die Junge Union Hessen (JU) fordert die hessische Landesregierung auf, die Adipositasprävention bei Kindern und Jugendlichen stärker zu fokussieren.

„Ursachen des Übergewichts sind falsche Ernährung, übermäßige Kalorienzufuhr und mangelnde körperliche Bewegung. Es handelt sich nicht nur um ein individuelles Problem mit körperlichen, sozialen und psychischen Folgen, sondern schlicht um ein gesamtgesellschaftliches Problem, das mit einem hohen Kostenfaktor verbunden ist“, erklärt die gesundheitspolitische Referentin im JU-Landesvorstand, Pauline Gutmann.

Die Zahl der übergewichtigen Kinder hat sich allein in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Etwa sechs Prozent der Kinder sind krankhaft fettleibig. Auch bei Heranwachsenden wird die Fettleibigkeit zunehmend als chronische Erkrankung festgestellt.

„Wir müssen dieser Entwicklung mit allen uns zur Verfügung stehenden Instrumenten entgegenwirken. Das bedeutet, dass wir mehr über gesunde Ernährung, falsche Essgewohnheiten und ihre Folgen aufklären müssen. Unser Ziel, das Bewusstsein der jungen Bevölkerung für einen gesunden Lebensstil zu stärken, können wir besser erreichen, wenn wir die Grundlagen des Ernährungswissens im Schulunterricht nachdrücklicher vermitteln. Um einen ganzheitlichen Effekt zu erzielen, setzen wir uns für die Integration von Bewegungsprogrammen in den Schulalltag ein. In der Schule soll ein Beitrag zum Verbraucher-, Ernährungs- und Gesundheitsbildungskonzept nach wissenschaftlichen Erkenntnissen geleistet werden. Das Gesundheitswissen der Bevölkerung gilt es zu verbessern, schon jedes Kind sollte das Einmaleins einer gesunden Ernährung lernen“, meint Pauline Gutmann, Referentin für Verbraucherschutz und Gesundheit der JU Hessen, abschließend.

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