Stefan Heck: „Koalitionsvertrag muss die Handschrift der Union tragen“

Die Junge Union Hessen begrüßt den ambitionierten Zeitplan für die laufenden Schwarz-Grünen Koalitionsverhandlungen ausdrücklich. Nach der Verzögerung durch Pannen bei der Stimmauszählung ist es aus Sicht der größten politischen Jugendorganisation Hessens nun an der Zeit, konkrete Ziele für die kommenden fünf Jahre zu stecken. „Hessen braucht eine gute und verlässliche Regierung. In den letzten Jahren konnten bereits wichtige Themen umgesetzt werden, aber aus Sicht der jungen Generation gibt es noch viel zu tun“, stellt der Landesvorsitzende der Jungen Union Hessen, Dr. Stefan Heck, fest.

Von der Programmarbeit zur vergangenen Landtagswahl bis zum Wahlkampf in den entscheidenden Wochen hat die Junge Union Hessen den Prozess rund um die Wahlen in Hessen entscheidend geprägt. „Wir wollen die Zukunft Hessens für die junge Generation mitgestalten“, formuliert Heck den Anspruch der Jungen Union. „Dafür stehen unsere jungen Abgeordneten und dafür stehen wir mit konkreten Ideen für die kommende Legislaturperiode“, so der JU-Landesvorsitzende weiter. Mit Max Schad (Main-Kinzig-Kreis) und Michael Ruhl (Vogelsbergkreis) ist die Junge Union mit zwei direkt gewählten Abgeordneten in der CDU-Fraktion vertreten.

Die Junge Union Hessen steht für konservative, werteorientierte Politik und mehr Freude an der demokratischen Mitgestaltung in unserem Land. „Aus dieser Überzeugung heraus ist nachhaltiges Wirtschaften und Generationengerechtigkeit für uns die Bedingung für eine erfolgreiche Politik in Hessen“, stellt Heck fest. Unter dieser Grundbedingung gliedern sich aus Sicht der Jungen Union drei Themenbereiche, die im Koalitionsvertrag abgebildet sein müssen.

„An Hessen darf bei der Digitalisierung kein Weg vorbeiführen. Wir fordern schnelles Internet in Stadt und Land. Durchgehende Erreichbarkeit muss ebenso selbstverständlich sein, wie fließendes Wasser und Strom. Gleichzeitig muss die digitale Verwaltung vorangetrieben werden“, so Heck.

Die Junge Union Hessen sieht auch im ländlichen Raum großen Handlungsbedarf. „Ein großer Anteil der Hessen lebt in kleinen Städten und Gemeinden. Hier ist der Weg zur Arbeit, Schule oder Universität oft weiter und die Infrastruktur schlechter. Das Leben auf dem Land, mit der Pflege von Tradition und Kultur sowie aktiven Vereinen, müssen wir stärker fördern und unterstützen“, fordert der JU-Landesvorsitzende. Die Junge Union Hessen hatte unter anderem für die Aufnahme der 10H-Regelung für den Bau von Windkrafträdern in das Wahlprogramm der CDU Hessen gestritten.

Als dritten und ebenso wichtigen Punkt ist es der Jungen Union, wichtig, das Zusammenleben in Hessen zu stärken. „Wir wollen, dass unser gesellschaftliches Zusammenleben auf unverrückbaren Grundwerten beruht. Gerade im Hinblick auf eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen und Migranten muss unser Miteinander von gesellschaftlichen, kulturellen sowie rechtlichen Grundsätzen geprägt sein“, so Heck abschließend.

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