Nur wenige Tage und Wochen vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen sind an diesem Wochenende in Kiel 1.000 Delegierte und Gäste der Jugendorganisation von CDU und CSU zusammengekommen. Der Deutschlandtag der Jungen Union steht voll und ganz im Zeichen der inhaltlichen und personellen Ausrichtung der größten politischen Jugendorganisation Deutschlands. Am zweiten Tag des Deutschlandtags der Jungen Union zieht der JU-Landesverband Hessen Zwischenbilanz. „Wir sind zusammengekommen, damit wir gemeinsam um Ideen für eine gute Zukunft unseres Landes streiten. Die Junge Union vereint die Jugendorganisationen von CDU und CSU. Daher ist unsere bundesweite Zusammenarbeit in Zeiten wie diesen wichtiger denn je“, so der Landesvorsitzende der Jungen Union Hessen, Dr. Stefan Heck.

Im Mittelpunkt der bisherigen Diskussionen auf dem Deutschlandtag stand die Frage, wie Deutschland auch im Jahr 2030 politisch und gesellschaftlich stabil aber auch wirtschaftlich erfolgreich bleibt. „Digitalisierung, Rente, Pflege, Europa sowie innere und äußere Sicherheit – bei all diesen Themen ist unser Beitrag gefragt. Dabei gelten für uns ein klarer Kurs und feste Koordinaten“, so der JU-Landesvorsitzende. Die Junge Union Hessen beteiligte sich aktiv an den inhaltlichen Vorbereitungen und Beratungen. Mit Anträgen zu den Themen Nationalhymne im Profisport, Kopftuchverbot bei jungen Mädchen, Reduzierung der Rundfunkgebühren sowie zu Infrastruktur und Verkehr gestaltete die hessische Delegation die Diskussionen erfolgreich mit.

Bereits am Freitagabend nahm der JU-Deutschlandtag personelle Weichenstellungen vor. Nachdem Paul Ziemiak MdB mit einem Ergebnis von 91,1 % als Bundesvorsitzender bestätigt wurde, wählten die Delegierten aus ganz Deutschland Pascal Reddig (Main-Kinzig-Kreis) mit 78,7 % zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden und Michael Egenolf (Limburg-Weilburg) mit 78,2 % zum Beisitzer im Bundesvorstand. „Ich gratuliere unseren beiden Bundesvorstandsmitgliedern herzlich zur Wahl und wünsche dem neuen Bundesvorstand viel Erfolg für das neue Geschäftsjahr. Wir sind stolz, im Bundesvorstand so stark vertreten zu sein“, so Heck. „Unsere bisherigen Bundesvorstandsmitglieder Dr. Roland Mittmann und Max Schad haben in den vergangenen Jahren herausragende Arbeit geleistet“, bedankt sich der JU-Landesvorsitzende bei den beiden ausgeschiedenen Bundesvorstandsmitgliedern. Max Schad ist der Spitzenkandidat der Jungen Union Hessen zur Landtagswahl am 28. Oktober und steht auf Platz 15 der CDU-Landesliste. Schad kommt aus dem Main-Kinzig-Kreis und tritt dort im Wahlkreis 40 für die CDU an.

Der Deutschlandtag ist das höchste Gremium der Jungen Union Deutschlands. Zu dem jährlich stattfindenden Treffen kommen in diesem Jahr 319 Delegierte aus allen 18 Landes- und den Auslandsverbänden sowie mehr als 1.000 Gäste und Medienvertreter in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel zusammen.

Als Gäste konnte die Junge Union neben Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB bereits die Ministerpräsidenten Daniel Günther MdL und Armin Laschet MdL, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB, den Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Alexander Dobrindt MdB, den stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Johann Wadephul MdB sowie den Vorsitzenden der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Daniel Caspary MdEP begrüßen. Darüber hinaus sind mehr als 100 internationale Gäste und Botschafter auf dem Deutschlandtag anwesend. Am Sonntag erwartet die Junge Union zudem Besuch von CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, vom frischgewählten Vorsitzenden der Fraktionen von CDU/CSU im Deutschen Bundestag, Ralph Brinkhaus MdB und dem EVP-Fraktionsvorsitzenden im Europäischen Parlament, Manfred Weber MdEP.

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