Die Junge Union Hessen hat am Samstag auf ihrem Landestag in Bad Homburg den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Heck (Marburg-Biedenkopf) erneut zum Landesvorsitzenden gewählt. Heck erhielt 172 von 231 Stimmen. Das entspricht einem Anteil von 74,5 Prozent.

Der JU-Landesvorsitzende nutzte seine Rede zur klaren Abgrenzung von der SPD. „Wir müssen alles dafür tun, dass die Sozialdemokraten künftig nicht mehr der Bundesregierung angehören. Diese Partei ist eine Bremse in Fragen der Generationengerechtigkeit“, sagte Heck. Die anstehende Wahlperiode müsse dafür genutzt werden, das Rentensystem zukunftsfest zu machen. „Das funktioniert nicht mit einem Millionär aus Brüssel im Kanzleramt, der für die Rezepte von vorgestern wirbt“, erläuterte der CDU-Bundestagsabgeordnete.

Heck warf den Sozialdemokraten vor, einen falschen Kurs in der Türkei-Politik zu verfolgen. „Die Junge Union Hessen fordert seit Jahren den Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Weite Teile der Sozialdemokraten verweigern sich hier leider der Realität“, kritisierte Heck. Besonders ärgerlich sei das Eintreten der SPD für die doppelte Staatsbürgerschaft. „Das hat zur Folge, dass Pro-Erdogan-Demonstranten mit Doppelpass ihren deutschen Ausweis hochhalten, um sich auf die Versammlungsfreiheit zu berufen, die sie gleichzeitig im Dienste des türkischen Despoten bekämpfen“, empörte sich der JU-Landesvorsitzende.

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