Die Junge Union Hessen (JU) fordert eine einheitliche staatliche Regelung der Ausbildung zum Heilpraktiker. Die Jungpolitiker begrüßen den Vorstoß des Bundesgesundheitsministeriums, zusammen mit den Ländern die Heilpraktikerprüfung bundesweit vereinheitlichen zu wollen.

Die JU setzt sich für staatliche Mindestvorgaben für die Ausbildung hinsichtlich Umfang und Qualität ein. Der Nachweis einer angemessenen Qualifikation als Heilpraktiker soll durch die Zertifizierung an einer staatlich anerkannten Heilpraktikerschule sichergestellt werden. Eine autodidaktische Prüfungsvorbereitung ohne den Kontakt zu Patienten lehnt die Junge Union entschieden ab.

„Besonders wichtig ist uns, dass Heilpraktiker nur in dem Maß Heilkunde ausüben, bei der keinerlei Gefahr für die Gesundheit der Menschen besteht. Zum Wohle der Patienten fordern wir, dass Heilpraktiker zukünftig keine invasiven Maßnahmen durchführen dürfen und die Behandlung von schwerwiegenden Erkrankungen, wie beispielsweise Krebs, nur noch von Ärzten erfolgen darf“, meint die Gesundheitsreferentin im JU-Landesvorstand, Pauline Gutmann.

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