Anlässlich des zehnten Hessischen Demokratietages stellt sich die Junge Union Hessen einmal mehr gegen Extremismus jeglicher Art und fordert eine verstärkte Aufklärung an allen Schulformen. „Ob Rechtsextremismus, Linksextremismus oder religiöser Extremismus; die Aufklärung über die Gefahren radikaler, antidemokratischer Haltungen in unserer Gesellschaft muss ein Kernelement politischer Bildung an Schulen sein“, sagt Maschal Hühner, Referentin für Bildung und Soziales im JU-Landesvorstand. „Nur wenn wir intensiv mit jungen Menschen hierüber im Politik- und Geschichtsunterricht diskutieren, erlangen wir die notwendige Sensibilität für dieses Thema und leisten somit adäquate Präventionsarbeit gegen Extremismus.“

Darüber hinaus fordert die Junge Union Hessen verbesserte Möglichkeiten, die demokratischen Institutionen und Verfahren im Schulunterricht kennenzulernen. Hierzu sollen verstärkt Seminare und Planspiele an Schulen ausgerichtet werden, um Schülern exemplarisch zu zeigen, wie demokratische Willensbildung funktioniert. „Der Bildungsauftrag muss hier heißen: Demokratie ist mehr, als alle paar Jahre zur Wahl zu gehen. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur politischen Partizipation – diese müssen wir jungen Menschen näherbringen“, erläutert Hühner. Vorbild soll der Bayerische Landtag sein, der bereits seit dem Jahr 2009 Möglichkeiten anbietet, ausgewählte Planspiele und Seminare an Schulen auszurichten. „Eine solche Praxiserfahrung im Schulunterricht wäre auch für hessische Schulen sehr wünschenswert“, meint Hühner.

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