Die Junge Union Hessen fordert SPD-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf, ihr Fleisch- und Fischverbot bei Verköstigungen des Bundesumweltministeriums umgehend aufzuheben. „Die Bundesumweltministerin zeigt mit dem Zwangsvegetarismus bei Veranstaltungen ihres Hauses, dass sie von einem paternalistischen Verbraucherbild geleitet wird“, kritisiert die Referentin für Verbraucherschutz im JU-Landesvorstand, Pauline Gutmann. Der Sozialdemokratin gehe es offensichtlich nicht darum, ihre Gäste angemessen zu empfangen. „Ihr Ziel ist vielmehr plumpe Bevormundung!“, ärgert sich Gutmann.

Nach Ansicht der Jungen Union ist Bundesumweltministerin Hendricks eine „Wiederholungstäterin auf Kosten der Landwirte“: „Nach ihrer unglücklichen ‚Bauernregel-Kampagne‘ ist das Fleisch- und Fischverbot der Ministerin ein erneuter Versuch, Fleisch- und Fischproduzenten pauschal zu diskreditieren. Die Junge Union Hessen möchte, dass die Gäste öffentlicher Einrichtungen selbst bestimmen dürfen, ob sie vegetarisch essen wollen“, sagt Gutmann.

Die JUlerin, die im Landesvorstand auch für Gesundheitspolitik zuständig ist, sieht durch Anordnungen im Stile Hendricks‘ zudem die Gefahr, dass ein falsches Bild gesunder Ernährung vermittelt werde. „Fleisch und Fisch in Maßen wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausdrücklich im Sinne einer ausgewogenen Ernährung empfohlen. Zwangsvegetarismus ist hingegen kein Gesundheitsziel“, betont Pauline Gutmann.

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