Anlässlich des Internationalen Tages der Ersten Hilfe fordert die Junge Union (JU) Hessen die Einführung von zweijährig verpflichtenden Erste-Hilfe-Kursen an allen weiterführenden Schulen.

„Die enorme Bedeutung von fachgerechter Erster Hilfe muss im Bewusstsein unserer Gesellschaft fest verankert sein und sollte daher schon in jungen Jahren gefördert werden“, erklärt Maschal Hühner, Referentin für Bildung und Soziales im JU-Landesvorstand. Durch verpflichtende Erste-Hilfe-Kurse an allen weiterführenden hessischen Schulen, die alle zwei Jahre ab der fünften Klasse stattfinden, soll Schülerinnen und Schülern altersgerecht die grundlegenden Sofortmaßnahmen beim Umgang mit Verletzten und erkrankten Personen vermittelt werden.

„Laienreanimation rettet Leben – dennoch liegt Deutschland hierbei im europäischen Vergleich noch immer im unteren Drittel. Das muss sich dringend ändern“, so Hühner weiter. Bereits in jungen Jahren muss für dieses wichtige Thema Sensibilisierung geschaffen und fachliches Wissen weitergegeben werden. Durch regelmäßige Schulungen soll das Wissen stetig aufgefrischt und altersgerecht erweitert werden. „Die Schule ist hierbei der adäquate Raum, um dieses wichtige Thema nachhaltig zu etablieren, damit Erste-Hilfe-Maßnahmen auch von jungen Menschen ohne Zögern ergriffen werden können.“

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