Die Junge Union Hessen reagiert mit Unverständnis und großem Kopfschütteln auf den Vorstoß der Gleichstellungsbeauftragten Rose-Möring im Bundesfamilienministerium. Diese möchte anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März in einem Anfall von Genderwahn das Deutschlandlied geschlechtsneutral gestalten. Sie schlägt u.a. vor „Vaterland“ durch „Heimatland“ zu ersetzen und statt „brüderlich“ nun „couragiert“ zu singen.

Verfasst von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben im Jahr 1841 ist die dritte Strophe des Deutschlandliedes seit 1991 unverändert die Nationalhymne Deutschlands und das soll sie nach Meinung der Junge Union Hessen auch bleiben. Der Austausch einzelner Wörter wie „brüderlich“ durch „couragiert“ verfälscht zudem noch den Inhalt unserer Hymne. „Solch ein symbolischer Genderunsinn bekämpft wahrlich nicht die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern“, stellt der stellvertretende Landesvorsitzende Sebastian Sommer fest. Die Junge Union Hessen lehnt Forderungen zur geschlechtsneutralen Sprache wie diese aus dem Bundesfamilienministerium entschieden ab. Das Miteinander in unserer Welt wird durch das Verunstalten unserer Nationalhymne mit Sicherheit nicht verbessert.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Sebastian Sommer sagt abschließend mit einem Augenzwinkern dazu: „Wir hoffen, dass sie mit dieser Forderung vaterseelenallein bleiben wird.“

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