Die Junge Union Hessen fordert die sofortige Rücknahme der Rente mit 63. Die Jugendorganisation begründet dies mit der unerwartet hohen Zahl der Antragsteller. Das Bundessozial-ministerium hatte vor der Verabschiedung des Rentengesetzes damit gerechnet, dass bis Juli 2015 lediglich 240.000 Antragsberechtigte von der umstrittenen Regelung Gebrauch machen. Bereits jetzt wurden aber 255.000 Anträge für die vorzeitige Rentengewährung gestellt.

„Dem Kompromiss der Großen Koalition ist aufgrund dieser Antragsflut die Geschäftsgrundlage entzogen“, erklärte der JU-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Heck. „Die ungehemmte Kassenplünderung auf Kosten der jungen Generation muss sofort aufhören. Frau Nahles hat vor der Gesetzesänderung verbindliche Zahlen genannt. Daran muss sie sich jetzt messen lassen“, sagte Heck. Der 32-Jährige hatte bereits bei der Bundestagsabstimmung zum Rentenpaket gegen die Regierungslinie votiert und der Rente mit 63 nicht zugestimmt.

Mit der Forderung nach einer kompletten Rücknahme der Regelung geht die Junge Union Hessen über die Forderungen des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hinaus. Dieser hatte in den vergangenen Tagen aufgrund der hohen Antragszahlen bereits Korrekturen am Rentenpaket angemahnt.

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