Die Junge Union Hessen strebt an, Hessen zum Sturt-up-Land zu machen und so die Innovationsführerschaft in Deutschland zu erlangen. Auf ihrem Landesausschuss in Hofheim beschloss die Junge Union am Samstag einen Forderungskatalog, um die Bedingungen für Gründer in Hessen zu verbessern. „Unternehmertum und Digitalisierung sollen künftig nicht nur in den schulischen Lehrplänen, sondern auch an den hessischen Hochschulen stärker als bisher verankert werden. Wir fordern die Schaffung eines landesweiten Mentoringnetzwerks, um gründungsinteressierte Studenten zu unterstützen“, erklärte der JU-Landesvorsitzende Dr. Stefan Heck.

Die Förderprogramme für Jungunternehmer möchte die Junge Union erweitern: „Analog zum ‚Bafög‘ soll es in Hessen künftig ein ‚Starfög‘ geben, um Gründer zur Selbstständigkeit zu ermutigen“, erläutert der Referent für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung im JU-Landesvorstand, Jens Fleck. Um die Digitalisierung voranzutreiben, fordert die Junge Union außerdem einen beschleunigten Ausbau des Glasfasernetzes, mehr WLAN-Angebote im öffentlichen Raum und Pilotprojekte zur Etablierung des 5G-Mobilfunknetzes.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Jamaika-Sondierungen in Berlin positioniert sich die Junge Union zur Kompetenzverteilung in der neuen Bundesregierung: Ein eigenständiges Bundesministerium für Digitalisierung lehnen die Jungpolitiker ab, um Kompetenzstreitigkeiten zu vermeiden. Die Junge Union wünscht sich stattdessen einen Staatsminister für Digitalisierung im Kanzleramt, der die Aktivitäten der unterschiedlichen Bundesministerien koordinieren soll.

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Zugeordnete Dokumente

Beschluss des Landesausschusses am 4. November 2017 in Hofheim am Taunus

Start-ups verantwortungsvoll unterstützen und die Digital Economy vorantreiben

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