Vor dem Hintergrund der durch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil am vergangenen Freitag vorgestellten Rentenreform wiederholt die Junge Union Hessen ihre Kritik an diesen Plänen. „Die vorgelegte Reform lässt viele Antworten zur Zukunft der Rente offen“, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union Hessen, Dr. Stefan Heck und fordert „grundlegende und ehrliche Reformen in der aktuellen Rentenpolitik“.

Durch die von Bundesarbeitsminister Heil vorgestellten Pläne entstehen Mehrausgaben und Mindereinnahmen in Höhe von knapp 32 Milliarden Euro bis 2025. „Die ungehemmte Kassenplünderung auf Kosten der jungen Generation muss endlich aufhören. Die SPD hat vor der Gesetzesänderung 2014 verbindliche Zahlen genannt. Daran muss sie sich jetzt messen lassen“, macht der JU-Landesvorsitzende deutlich.

„Wir werden in absehbarer Zeit eine Verdoppelung der Empfänger im Rentensystem haben und gleichzeitig eine Halbierung der Beitragszahler“, stellt der JU-Landesvorsitzende fest. Heck macht deutlich: „Das kann auf Dauer so nicht funktionieren. Schon gar nicht mit der Rente mit 63." Die Junge Union Hessen fordert daher erhebliche Nachbesserungen. „Einseitige Reformen zu Lasten der jungen Generation sind inakzeptabel“, so Dr. Stefan Heck.

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