Am morgigen Samstag findet der 114. Landesparteitag der CDU Hessen in Flörsheim statt. Die Junge Union Hessen stellt zahlreiche inhaltliche Anträge an den Landesparteitag und wird sich intensiv an deren Beratung beteiligen. Besonderes Augenmerk legt die CDU-Nachwuchsorganisation auf die Diskussion um die Stärkung der dualen Berufsausbildung und des Handwerks. „Wir treffen uns in bewegten Zeiten. Die Wahlergebnisse der letzten Wochen haben bewiesen, dass wir mehr Debatte und weniger Selbstbeschäftigung brauchen. Das gilt für die kleinen, wie für die großen Themen. Die Junge Union ist und bleibt der inhaltliche Motor der CDU. Deshalb bringen wir Vorschläge für Weichenstellungen ein und werden für unsere Ideen streiten“, kündigt Sebastian Sommer, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen, an.

Konkret fordert die Junge Union Hessen auf dem Landesparteitag, dass die Klassengrößen in den Berufsschulen flexibler gestaltet werden und sieht eine Absenkung der Mindestgröße auf 10 Schüler pro Klasse vor. Darüber hinaus fordert der hessische CDU-Nachwuchs eine Stärkung des Handwerks durch einen Gesellenbonus und einer Meisterprämie, um dem fortschreitenden Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegenzuwirken.

„Der Fachkräftemangel in Deutschland ist schon länger ein Problem, welches zahlreiche Betriebe und damit auch die gesamte Volkswirtschaft vor große Herausforderungen stellt. Gerade in einem wirtschaftlich starken Bundesland wie Hessen sind deren Auswirkungen besonders ausgeprägt“, stellt Benedikt Stock, Referent für Wirtschaft und Finanzen der Jungen Union Hessen, fest. Der Landesvorsitzende der JU Hessen, Sebastian Sommer, fügt an: „Besonders groß ist der Fachkräftemangel in Berufen, die durch eine zuvor abgeschlossene duale Ausbildung ausgeübt werden. Hierauf gilt es in Zukunft verstärkt den Fokus zu richten.“

Benedikt Stock, der selbst eine duale Ausbildung absolvierte, unterstreicht dabei die Wichtigkeit einer dezentral organisierten Berufsschullandschaft: „Viele junge Menschen entscheiden sich gegen eine Berufsausbildung, weil sie beispielsweise noch nicht volljährig sind und deshalb nicht über die nötige Mobilität verfügen, um eine Berufsschule zu besuchen, die zu weit von ihrem Wohnort bzw. ihrem Betrieb entfernt ist. Hier sollte die Landesregierung ansetzen und die Mindestgrößen von Berufsschulklassen von 15 auf 10 Schülern herabsetzen, um den schulischen Teil der Berufsausbildung flexibler zu gestalten und auch in der Fläche zu halten.“

Abschließend betont der Landesvorsitzende, Sebastian Sommer: „Die duale Ausbildung, für die uns viele Staaten beneiden, war ein Grundstein unseres Wohlstandes, und ist bis heute ein Garant für unsere wirtschaftliche Stärke. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, werden wir als Junge Union am Landesparteitag der CDU Hessen am Samstag in Flörsheim unsere Ideen dazu einbringen. Wir haben hierzu Anträge zur Herabsetzung der Klassengrößen in den Berufsschulen sowie zur Einführung eines Gesellenbonus und einer Meisterprämie im Handwerk eingereicht.“

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