Die zweiwöchige digitale Mitliederbefragung der Jungen Union Deutschlands endet mit einem klaren Ergebnis. Gestern teilte die Junge Union Deutschlands mit, dass 51,95 Prozent der beteiligten JU-Mitglieder Friedrich Merz als neuen Parteivorsitzenden der CDU Deutschlands favorisieren. 28,10 Prozent entschieden sich für Norbert Röttgen und 19,95 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf Armin Laschet. „Wir haben ein noch deutlicheres Ergebnis unter hessischen JU-Mitgliedern“, teilt Sebastian Sommer, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen, mit.

In Hessen stimmten 59,9 Prozent für Friedrich Merz als neuen Parteivorsitzenden. Norbert Röttgen MdB folgt mit 26,4 Prozent und Armin Laschet MdL mit 13,7 Prozent. „Mit Friedrich Merz spricht sich die Junge Union Hessen für eine profilierte Persönlichkeit aus, die für christdemokratische Positionen steht und die Partei einen und geschlossen zur Bundestagswahl führen wird. Als Delegierter auf dem Bundesparteitag ist dieses Ergebnis für mich bindend“, so Sommer anlässlich der Veröffentlichung des Umfrageergebnisses.

„Mit der Umfrage haben wir gezeigt: wir sind nicht nur der inhaltliche Motor der CDU, wir können auch digital und werden die CDU genau an dieser Stelle weiter modernisieren“, kündigt der JU-Landesvorsitzende an. Die Junge Union Hessen führte bereits 2018 eine online-Mitgliederbefragung zum Parteivorsitz durch, die auch damals Friedrich Merz für sich entschied. „Wir fordern mehr Mitgliederbeteiligung auf allen Ebenen der Union. Für uns macht die Möglichkeit der Mitbestimmung eine moderne Volkspartei aus. Die CDU Hessen sollte ebenfalls ihre Mitglieder befragen“, fordert Sommer.

Der Bundesparteitag im Januar ist aus Sicht der Jungen Union Hessen längst überfällig. „Wir haben seit AKKs Ankündigung im Februar 2020 rund ein Jahr Hängepartie hinter uns. Die Vorbereitungen für einen digitalen Parteitag im Januar müssen jetzt getroffen werden. Wenn aufgrund der Pandemie ein Präsenzparteitag nicht möglich ist, muss eine digitale Alternative oder andernfalls eine Briefwahl durchgeführt werden. Bis dahin wünschen wir uns einen fairen Wettkampf und werden Friedrich Merz dabei unterstützen“, sagt Sebastian Sommer.

Bundesweit haben rund 15.000, in Hessen mehr als 1.800, Mitglieder an der Abstimmung teilgenommen. „Wir sind stolz so viele junge, engagierte und aktive Mitglieder zu haben. Über diese Zahlen könnten sich andere Parteien und Organisationen sehr freuen“, sagt der JU-Landesvorsitzende. Die Abstimmung begann unmittelbar im Anschluss an den Pitch der Jungen Union am Abend des 17. Oktober 2020. Sie endete am 31. Oktober 2020 um 23.59 Uhr. Die JU-Mitglieder wurden ausschließlich digital, das heißt per E-Mail und SMS, zur Teilnahme aufgefordert. Die Abstimmung war ebenfalls nur digital möglich. Dazu wurde ein einmaliger achtstelliger Code verwendet, der eine geheime Wahl gewährleistet hat. In der Folge wurden die Mitglieder noch zwei Mail per E-Mail und einmal per SMS zur Teilnahme aufgefordert.

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