Die Junge Union Hessen begrüßt die Ernennung von Michael Boddenberg zum neuen Finanzminister, die Ministerpräsident Volker Bouffier heute in Wiesbaden durchführte. Aufgrund des unerwarteten und schockierenden Todes des bisherigen Finanzministers, Dr. Thomas Schäfer, war eine Nachbesetzung nötig geworden. „Den Tod von Thomas konnten wir bisher weder realisieren noch verarbeiten. Es schmerzt nach wie vor sehr. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krisensituation war es aber wichtig und richtig, die Position zügig zu besetzen und das Finanzministerium handlungsfähig zu halten“, erklärt Sebastian Sommer, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen, anlässlich der heutigen Ernennung. „Wir gratulieren Michael Boddenberg herzlich zur Ernennung und wünschen ihm für seine Arbeit alles Gute, viel Erfolg und Gottes Segen. Auf die Unterstützung der JU kann er zählen“, sagt Sommer weiter.

„Neben der Fortsetzung der erfolgreichen Regierungsarbeit muss die Bewältigung der finanziellen Herausforderungen der Corona-Krise im Mittelpunkt der Arbeit im Finanzministerium stehen“, sagt Sommer. Die Junge Union sieht Boddenberg hierfür bestens gerüstet. Als erfolgreicher Fraktionsvorsitzender, ehemaliger Minister für Bundesangelegenheiten sowie früherer Generalsekretär der CDU Hessen sei er nicht nur landes- und bundesweit bestens vernetzt, sondern in sämtliche Themenbereiche eingearbeitet und verfüge über Regierungserfahrung.

Die Junge Union Hessen begrüßt das Entschlossene Handeln der Landesregierung in der aktuellen Notsituation. „Wir finden in Hessen derzeit die richtige Balance zwischen notwendigen Einschränkungen, dem Erhalt der öffentlichen Daseinsvorsorge und finanziellen Maßnahmen, die die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie reduzieren“, lobt Sommer. Aktuell müsse das Ziel jedes und jeder Einzelnen in diesem Land die Bewältigung dieser Krise und das Minimieren gesundheitlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schadens sein. „Bei aller Not und Notwendigkeit müssen diese Entscheidungen aber weiterhin unter Berücksichtigung der Interessen der kommenden Generationen getroffen werden. Abkehr von der Schuldenbremse in Notsituationen, wie der aktuellen, ja – am Ende dieser Krise muss der Verschuldung allerdings wieder ein Riegel vorgeschoben und auf den Weg des ausgeglichenen Haushalts zurückgekehrt werden. Nur eine langfristig nachhaltige und verantwortungsvolle Ausgabenpolitik ermöglicht es uns, auch in Zukunft entschlossen auf Krisensituationen reagieren zu können“, macht der JU-Landesvorsitzende deutlich.

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