Die Junge Union Hessen fordert aufgrund der aktuellen Dynamik die schnelle Wiedereröffnung der Impfzentren, eine reibungslose und zeitnahe Terminvergabe, sowie die Ausweitung der Testmöglichkeiten auch für Geimpfte und Genesene.

Rasant steigende Inzidenzen, überlastete Krankenhäuser, eine Zunahme an Impfdurchbrüchen, späte Impfwillige: Über 1,3 Mio Hessen empfiehlt die Stiko noch in diesem Jahr die Booster-Impfung, doch unsere Arztpraxen sind dem beginnenden Booster-Ansturm schon jetzt nicht mehr gewachsen.

Seit Oktober sind zentrale Impfzentren nur noch ein Zusatzangebot einiger Kreise und Städte und die hessischen Arztpraxen für die Corona-Impfungen zuständig. Doch nicht alle Hausarztpraxen bieten die Impfungen an, schon gar nicht für fremde Patienten.

Die Inzidenzen geben Anlass zu dringendem Handlungsbedarf: Unzumutbare, stundenlange Wartezeiten vor Praxen, keine Termine vor Februar 2022 in unseren hessischen Impfzentren - sofern es sie denn überhaupt noch gibt - können nicht die Antwort auf die besorgniserregende Entwicklung der Pandemie sein.

"Wir müssen verhindern, dass unsere Krankenhäuser, Pfleger und Ärzte, das Gesundheitssystem noch mehr an den Rand der Belastungsgrenze getrieben werden. Der Rückbau der hessischen Impfzentren kurz vor der vierten Welle war ein großer Fehler. Wir fordern aufgrund der aktuellen Dynamik die schnelle Wiedereröffnung der Impfzentren, zusätzlich die Ausweitung unkomplizierter, dezentraler Impfangebote, eine reibungslose und zeitnahe Terminvergabe, sowie die Ausweitung der Testmöglichkeiten auch für Geimpfte und Genesene.", fordert Vanessa Hinterschuster, Referentin für Gesundheit und Soziales im Landesvorstand der Jungen Union Hessen.

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Kontaktperson

Vanessa Hinterschuster

Referentin für Gesundheit und Soziales

vanessa.hinterschuster@ju-hessen.de