Tausende Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern sowie der Bundespolizei sind seit dem 1. Oktober im Dannenröder Forst im Einsatz, um geltendes Recht durchzusetzen und die Rodungen für den Bau der A49 zu ermöglichen. „Es ist nicht nur eine weitere Woche mit grünen Gewalttaten im Dannenröder Forst vergangen, sondern es schweigen auch eine weitere Woche die Grünen Parteispitzen in Berlin und Wiesbaden zu den schwerwiegenden Vorfällen und Angriffen auf Polizeibeamte“, stellt der Landesvorsitzende der Jungen Union Hessen, Sebastian Sommer, fest.

Die Auseinandersetzungen mit den Waldbesetzern haben in den vergangenen Tagen eine neue Eskalationsstufe erreicht. „Das Maß ist lange voll. Die Gegner der A49 bringen täglich Polizeibeamte und unbeteiligte Dritte in Lebensgefahr. Beginnend mit den Abseilaktionen von Autobahnbrücken und der Installation von Nagelbrettfallen im Wald, über den Wurf von Steinen, Pyrotechnik und Exkrementen auf Polizeibeamte sowie den Beschuss durch Zwillen mit Stahlkugeln bis hin zu versuchten Tötungsdelikten mit Baumstämmen und Brandstiftung haben die Waldbesetzer leider allein in der vergangenen Woche eindrucksvoll den Beweis angetreten, dass sie nichts anderes als Kriminelle im grünen Gewand sind, die den Rechtsstaat mit seinen Institutionen verachten“, so der Referent für Inneres und Justiz in der JU Hessen, Johannes Wiegelmann.
Die Evangelische Kirche, Naturschutzverbände wie der BUND sowie die Grüne Bundespartei täten gut daran, statt einen Rodungsstopp in der Adventszeit zu fordern, dringend ihr Verhältnis zu den Gewalttätern zu klären und sich endlich zum Rechtsstaat zu bekennen, äußert die JU Hessen in ihrer Pressemitteilung. Es sei entlarvend und peinlich, dass weder von der Grünen Parteispitze in Berlin noch in Wiesbaden nach den Gewalttaten in dieser Woche eine klare Distanzierung und Verurteilung erfolgt sei.

„Die JU Hessen zeigt sich solidarisch mit den Polizeikräften aus ganz Deutschland! Unter schwierigsten Bedingungen sowie unter Einsatz von Leib und Leben setzen Polizeibeamte Recht und Gesetz durch. Sie verdienen unsere Solidarität, wir werden uns für eine besondere Anerkennung dieser Leistungen einsetzen“, so Sommer und Wiegelmann abschließend.

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Kontaktperson

Sebastian Sommer

Landesvorsitzender

sebastian.sommer@ju-hessen.de

Johannes Wiegelmann

Inneres und Justiz

johannes.wiegelmann@ju-hessen.de