Die Junge Union Hessen zieht nach dem ersten digitalen Bundesparteitag der CDU Bilanz. Am Samstagvormittag wurde Armin Laschet MdL als neuer Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands gewählt. „Wir gratulieren Armin Laschet herzlich zur Wahl zum Bundesvorsitzenden der CDU Deutschlands und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, sagt Sebastian Sommer, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen, nach Abschluss des Parteitags. Der Wahl ging ein intensiver Wettstreit zwischen Friedrich Merz, Armin Laschet und Dr. Norbert Röttgen voraus.

Zudem wurde der CDU-Landesvorsitzende, Ministerpräsident Volker Bouffier, mit 806 Stimmen mit dem besten Ergebnis als stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands wiedergewählt. „Gerade in Zeiten wie diesen ist das ein starkes Signal für die Landes- und ebenso für die Bundespolitik. Volker Bouffier ist ein wesentlicher Stabilitätsfaktor der CDU und wir freuen uns, dass er sich in Berlin weiterhin mit aller Kraft für die Hessischen Belange einsetzt“, gratuliert Sebastian Sommer, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen.

Mit Innenminister Peter Beuth MdL, Staatssekretär Dr. Stefan Heck sowie Ministerin Lucia Puttrich wurden drei weitere hessische Vertreter in den CDU Bundesvorstand gewählt. „Wir freuen uns, dass unsere hessischen Interessen so stark im Bundesvorstand der CDU vertreten sind und gratulieren herzlich zur Wahl. Besonders freut uns, dass mit Stefan Heck unser ehemaliger Landesvorsitzenden der JU Hessen weiterhin im Bundesvorstand sitzt“, sagt Sommer weiter.

Mit Laura Hopmann MdL, Wiebke Winter und Anna Kreye wurden die drei Kandidatinnen der Jungen Union ebenfalls erfolgreich in den Bundesvorstand gewählt. „Es ist ein starkes Zeichen für die Junge Union, dass alle drei Kandidatinnen das Rennen geschafft haben. Die JU ist der inhaltliche Motor der CDU und macht unsere Partei jünger und weiblicher“, stellt der JU-Landesvorsitzende fest. Mit dem CDU-Parteitag fand gestern und heute zum ersten Mal ein digitaler Bundesparteitag einer Partei ein Deutschland statt. „Generalsekretär Paul Ziemiak und sein Team im Konrad Adenauer Haus arbeiten erfolgreich am Erneuerungsprozess der CDU. Der Bundesparteitag zeigt, dass wir die Zeichen der Zeit erkannt haben und die CDU als Volkspartei zukunftsfest machen“, so Sommer.

„Die vergangenen Monate mit den zahlreichen Diskussionen vor Ort und im Netz gezeigt, dass wir eine lebendige Partei sind. Wir streiten in der Sache um die besten Ideen zur Zukunft unseres Landes und gehen gestärkt aus einem solchen Prozess heraus“, so Sommer weiter. Für die jungen Christdemokraten gehe es aber nicht um eine reine personelle Erneuerung, vielmehr müsse mit dem Wechsel an der Parteispitze auch ein inhaltlicher Aufbruch verbunden werden, um christdemokratische Politik wieder sichtbarer zu machen.

Auch die Junge Union Hessen positionierte sich vor dem Bundesparteitag. Im Rahmen einer zweiwöchigen online-Umfrage sprach sich im November die Mehrheit der Teilnehmer für Friedrich Merz aus. „Unsere Mitglieder votierten mit rund 60% für Merz, unsere Delegierten stimmten für ihn und natürlich sind wir auch ein wenig enttäuscht. Allerdings ist die Entscheidung nun gefallen und jetzt müssen wir die Reihen hinter unserem neuen Vorsitzenden schließen. Nach dem Bundesparteitag ist vor wichtigen Landtagswahlen und der Bundestagswahl. Jetzt müssen wir uns auf neue inhaltliche Akzente, die Zusammenführung der Partei und die Vorbereitungen auf einen erfolgreichen Bundestagswahlkampf konzentrieren“, fordert der JU-Landesvorsitzende.

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