Die Junge Union Hessen (JU) warnt ausdrücklich vor der Verharmlosung der jüngsten Äußerungen von Juso-Chef Kühnert und den linksideologischen Gedankenspielen innerhalb der SPD-Jugendorganisation. „30 Jahre nach Scheitern des Sozialismus auf deutschem Boden Enteignungen und die Abschaffung privaten Eigentums zu fordern, beweist nicht nur absolute Geschichtsvergessenheit, sondern besiegelt den Weg der SPD ins gesellschaftspolitische Abseits“, stellt Dr. Stefan Heck, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen, fest. „Darüber hinaus ist es ein Skandal, dass die offene und radikale Werbung für den Sozialismus bisher ohne offizielle Reaktion und Konsequenzen der SPD-Vorsitzenden Nahles bleibt“, so Heck weiter.

Chef-Jungsozialist Kühnert hatte in einem Interview mit der Zeit deutlich gemacht, dass er große Unternehmen verstaatlichen und Immobilienbesitz begrenzen möchte. Nach diesen skandalösen und fragwürdigen Äußerungen Kühnerts riet SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zu „mehr Gelassenheit“ in Bezug auf Kühnerts Äußerungen. „Wenn kommunistische Kampfbegriffe wie „Kollektivierung“ und „demokratischer Sozialismus“ unverblümt von einem Bundesvorsitzenden der Jugendorganisation einer Regierungspartei ins Feld geführt werden, ist das kein Grund zu Gelassenheit, sondern Anlass auf die gefährlichen linken Träumereien hinzuweisen“, so Heck zur Reaktion der SPD-Führung. „Wir fordern eine deutliche Distanzierung der SPD-Vorsitzenden von dem sozialistischen Gedankengut und den kommunistischen Tendenzen bei den Jusos“, macht der JU-Landesvorsitzende deutlich.

Nach Ansicht der Jungen Union Hessen legen die Jungsozialisten mit ihren jüngsten Forderungen die Axt an die Grundlagen des Wohlstands im wiedervereinigten Deutschland - Freiheit, Marktwirtschaft und Demokratie. Am Tag der Arbeit verhöhnte der Juso-Chef alle, die unter der Planwirtschaft der DDR gelitten haben und ganze Landstriche, die das bis heute tun, die aktuellen Nachrichten aus Venezuela sind hierfür ein tragisches Beispiel.

„Kevin, Sozialismus wird niemals demokratisch sein. Er wird immer menschenfeindlich sein und zu Unterdrückung, Hunger und Gewalt führen. Wir stehen felsenfest zur sozialen Marktwirtschaft und für uns gehören Eigentum und Verantwortung untrennbar zusammen. Das hat Deutschland stark gemacht und wird weiterhin Innovation und Wohlstand hervorbringen“, so Heck abschließend.

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