Heck: „Christdemokratische Politik muss wieder sichtbar werden“

Die Junge Union Hessen sieht im derzeit stattfindenden Prozess zur Neuwahl des Bundesvorsitzenden der CDU Deutschlands eine große Chance für die Zukunft der eigenen Mutterpartei. Nie sei die Möglichkeit größer gewesen, den Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, dass die CDU eine lebendige Partei ist, die miteinander in der Sache streitet, am Ende aber vereint und stark aus einem solchen Prozess hervorgeht.

„Für uns steht fest, dass der nun eingeschlagene Weg, der einzig richtige Weg ist, um einen Aufbruch in die Zukunft zu vollziehen. Es stehen derzeit drei fähige Kandidaten zur Wahl, die allesamt bereits bewiesen haben, dass sie unserer Partei und unserem Land dienen können und möchten“, beschreibt der Landesvorsitzende der Jungen Union Hessen, Dr. Stefan Heck, die Ausgangslage. Für die jungen Christdemokraten könne es aber nicht um eine reine personelle Erneuerung gehen, vielmehr müsse mit dem Wechsel an der Parteispitze auch ein inhaltlicher Aufbruch verbunden werden, um christdemokratische Politik wieder sichtbarer zu machen.

„Wir haben daher sieben prägnante Fragen an alle bislang offiziell nominierten Kandidaten geschickt, deren Beantwortung für uns die Grundlage für jede weitere Überlegung darstellen“, erklärt Heck. Die Junge Union sei stets inhaltlicher Motor der Mutterpartei gewesen und vor allem die Junge Union Hessen zeichnet sich durch eine starke inhaltliche Arbeit aus, so habe man unter anderem am letzten Landestag in Frankfurt am Main über 200 inhaltliche Anträge beraten. „Wenn wir diesen guten und wichtigen Prozess, der gerade in unserer Partei stattfindet, ernst nehmen und zu Ende denken, dann müssen wir auch inhaltliche Weichen stellen. Mit unseren Fragen haben wir erste Stützpfeiler hierfür gestellt“, führt der Landesvorsitzende weiter aus.

Die Fragen betreffen Themen, die in der Jungen Union Hessen in den vergangenen Monaten und Jahren häufig diskutiert wurden. „Wir fragen nach den Themen Generationengerechtigkeit, Rente, Doppelpass, Digitalisierung, Einheit der Unionsfamilie und einem EU-Beitritt der Türkei. Wir gehen aber auch auf die innerparteiliche Ebene ein, wenn wir die Kandidaten fragen, wie sie künftig mit Parteitagsbeschlüssen umgehen werden“, skizziert Heck die Fragen, die nun zur Beantwortung bei den Kandidaten um den Bundesvorsitz liegen.

„Wir stellen eine unglaubliche Mobilisierung der Basis unserer Partei fest. An jedem Stammtisch, bei jeder Vorstandssitzung und bei verschiedenen anderen Veranstaltungen wird diese Neuwahl, dieser Aufbruch in der Partei diskutiert. Die Diskussionen zeigen, dass die CDU lebendig ist und sich den Herausforderungen der Zukunft stellen möchte. Wir werden diesen Weg konstruktiv und engagiert begleiten“, so Heck abschließend.

Am kommenden Samstag findet der nächste Landesausschuss der Jungen Union Hessen statt. Neben den inhaltlichen Beratungen zu „Ethischen Grundfragen des Lebens“ blickt die größte politische Jugendorganisation Hessens auch auf den Ausgang der Hessischen Landtagswahl zurück und thematisiert die anstehenden Wahlen auf dem CDU-Bundesparteitag. Wir laden Sie ein zur Berichterstattung am 24. November von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr im Turnverein 1861 Bieber (Seligenstädter Str. 34, 63073 Offenbach am Main).

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