Die Junge Union Hessen begrüßt den Entschluss der EU-Kommission zur Verlängerung der Glyphosat-Zulassung. Das Herbizid spielt eine wichtige Rolle in unserer modernen Landwirtschaft und ermöglicht Landwirten unsere Lebensgrundlage zu schaffen. „Die unsachliche Hetzkampagne der Umweltverbände schadet dem Ansehen unserer Landwirte, die tagtäglich ackern um uns mit wertvollen Lebensmitteln zu versorgen“, so Anna-Maria Bischof, Referentin für Umwelt, Landwirtschaft und ländlicher Raum im JU-Landesvorstand.

Glyphosat ist seit 40 Jahren auf dem Markt und ist eines der am besten untersuchten Substanzen in der Welt. Eine Vielzahl von internationalen Institutionen sowie alle Bewertungsbehörden in den Mitgliedsländern der EU sind der Meinung, dass es keine gesundheitlichen Bedenken gegen die weitere Zulassung von Glyphosat gibt. Weiter geklärt werden muss jedoch der mögliche Zusammenhang zwischen dem Insektensterben und der intensiven Landwirtschaft. Obwohl es derzeit keine Belege dafür gibt, dass Pestizide die Ursache dafür sind, so müssen die Gründe für das Insektensterben dringend genauer erforscht werden.

Leider geht es bei der momentanen Debatte schon lange nicht mehr um wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern um Landwirtschaftspolitik. „Die Wissenschaft ist sich einig, dass Glyphosat nicht krebserregend ist. Wer sich dennoch für ein Verbot von Glyphosat ausspricht, lässt sich von ideologisch verblendeten Umweltaktivisten instrumentalisieren“, so Bischof weiter.

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Zugeordnete Dokumente

Glyphosat-Verbot verhindern

Beschluss des 97. Landestages am 3./4. Juni 2017 in Bad Homburg v. d. Höhe

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