Die Junge Union Hessen fordert die hessischen Ordnungsämter auf, die Einhaltung der Karfreitagsruhe durchzusetzen. „Der Karfreitag ist aus gutem Grund in Hessen als stiller Tag in besonderer Weise geschützt. Ausgelassene Partys und Tanzveranstaltungen sind an diesem Tag unpassend“, sagte der JU-Landesvorsitzende und CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Heck im Vorfeld des diesjährigen Karfreitags. Christen aller Konfessionen gedenken am Freitag vor Ostern dem Leiden und Sterben Jesu.

Heck kritisierte, dass in den vergangenen Jahren immer wieder linke Gruppen durch organisierte Aktionen die Karfreitagsruhe gestört hätten. „Solch demonstrative Störungen empfinde ich als Akt der religiösen Intoleranz“, sagte Heck. Über sechzig Prozent der Hessen seien Christen. Auch für die Anhänger anderer Religionen und Konfessionslose habe der Karfreitag eine wichtige kulturgeschichtliche Bedeutung. „Die herausgehobene Stellung dieses Tages unabhängig von eigenen Glaubensvorstellungen zu respektieren, ist eine Frage des Anstands und der Pietät. Es ist gut, dass die Karfreitagsruhe in Hessen gesetzlich geschützt ist“, erklärte der JU-Landesvorsitzende.

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