Die Junge Union Hessen kritisiert das Votum des Hessischen Landkreistages gegen die Absenkung des Wahlalters für Landräte und Bürgermeister auf 18 Jahre. "Der Hessische Landkreistag verharrt in Altersstarre und scheint Angst vor jungen Ideen zu haben", sagte der JU-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Heck. Die Junge Union Hessen begrüßt, dass die schwarz-grüne Landesregierung die Absenkung des Wahlalters von bisher 25 auf 18 Jahre im Koalitionsvertrag verankert hat und nun auch umsetzen möchte.

"Bei Bundestagswahlen ist es völlig selbstverständlich, dass ein 18-Jähriger kandidieren darf. Selbst als Bundeskanzler können junge Menschen ab dem 18. Lebensjahr gewählt werden. Dass sie gleichzeitig nicht geeignet sein sollen, als Bürgermeister zu fungieren, erschließt sich uns nicht", erklärte der JU-Landesvorsitzende. Er verwies darauf, dass nicht künstliche Altersgrenzen jenseits der Schwelle zur Volljährigkeit, sondern der Wählerwille entscheiden müsse, wer geeignet sei, politische Ämter zu bekleiden.

Dr. Stefan Heck nutzte die Gelegenheit, auf das hohe Durchschnittsalter der Funktionsträger in den Gremien des Hessischen Landkreistages hinzuweisen. "Etliche Gremien des Landkreistages gleichen eher einem Altherrenclub als einem repräsentativen Abbild unserer Bevölkerung. Mit der Absenkung des Wahlalters steigen die Chancen, dass sich das ändert", sagte Heck.

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