Schäfer-Gümbel schließt Koalition mit SED-Nachfolgepartei nicht aus

Beim gestrigen TV-Duell des Hessischen Rundfunks zwischen dem Spitzenkandidaten der CDU Hessen, Ministerpräsident Volker Bouffier, und dem Spitzenkandidaten der SPD Hessen, Thorsten Schäfer-Gümbel, wurden auch Koalitionsoptionen für die kommende Legislaturperiode thematisiert. „Schäfer-Gümbel schließt eine Koalition mit der SED-Nachfolgepartei Die Linke nicht aus und hält sich alle Optionen offen. Das ist ein weiterer Tiefpunkt des für die SPD ohnehin schleppend laufenden Wahlkampfs. Im Schlussspurt ist ihm offensichtlich jedes Mittel und jeder Partner zur weit in die Ferne gerückten Regierungsbildung recht“, empört sich der Landesvorsitzende der Jungen Union Hessen, Dr. Stefan Heck.

„Die Union ist der Garant dafür, dass Hessen seine Spitzenstellung in der Bildung, Sicherheit und Wirtschaft hält. Rot-Rot-Grün würde dies gefährden. Durch Eingriffe in die Bildungspolitik und massive Steuererhöhungen würden positive Entwicklungen gestoppt und unser Bundesland um Jahre zurückgeworfen. All dies geschieht auf Kosten zukünftiger Generationen“, warnt Heck.

„Die SPD bleibt den Wählerinnen und Wählern in Hessen eine Antwort schuldig und hat offenbar nicht aus vergangenen Fehlern gelernt“, macht der Spitzenkandidat der Jungen Union Hessen zu Landtagswahl, Max Schad, deutlich. „Gemeinsam kämpfen wir für eine Fortsetzung der unionsgeführten Landesregierung, denn Schäfer-Gümbels Äußerungen machen deutlich, dass nur stabile bürgerliche Mehrheiten Rot-Rot-Grün verhindern können“, so Schad weiter. Bereits 2008 scheiterte die SPD in Hessen an der Bildung einer Regierung mit den Linken. Die SPD beging damals Wortbruch und eine Regierungsbildung wurde letztlich nur durch vier aufrechte SPD-Abgeordnete verhindert.

Volker Bouffier hingegen machte im gestrigen TV-Duell deutlich, dass die CDU weder mit den linken noch mit den rechten Rändern kooperiere. „Auf die CDU ist Verlass. Mit Parteien des linken und rechten Randes ist kein Staat zu machen. Deswegen schließen wir diese Zusammenarbeit in aller Deutlichkeit aus“, sagt Michael Ruhl, JU’ler und Direktkandidat der CDU im Wahlkreis Vogelsberg. „Deutschland und Hessen geht es gut. Das ist der Verdienst der schwarz-grünen Landesregierung unter Führung unseres Ministerpräsidenten Volker Bouffier“, so Ruhl weiter.

Mit Max Schad und Michael Ruhl als Direktkandidaten und 13 Ersatzbewerbern stellt die JU in zahlreichen Wahlkreisen außerordentlich engagierte Kandidaten für die Wahl am 28. Oktober. Max Schad aus dem Main-Kinzig-Kreis tritt im Wahlkreis 40 für die CDU an und steht auf Platz 15 der CDU-Landesliste. Michael Ruhl tritt im Wahlkreis Vogelsberg an und steht auf Listenplatz 49 der Landesliste.

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